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Technologie

Mitochondriensequenzierung

Mitochondrien sind Zellorganellen, die über ein eigenes Genom verfügen. Dessen DNA vermehrt sich unabhängig von der Kern-DNA. Jede Zelle verfügt über mehrere Mitochondrien (z. T. bis zu 10.000), die wiederum selbst mehrere DNA-Moleküle enthalten können. Der größte Teil des Genoms ist kodierend und enthält 37 Gene. Für die Differenzierung verschiedener Individuen ist der nichtkodierende Bereich in der Kontrollregion von Bedeutung. Man spricht hier von der so genannten D-Loop-Region, in der zwei Bereiche mit großer Sequenzvariabilität (HV1, HV2) und ein Bereich mit geringerer Variabilität (HV3) liegen. Wir sequenzieren die Bereiche HV1 und HV2. Das bedeutet der Nachweis der Sequenzvariabilität erfolgt nicht über den Einsatz einzelner Marker, sondern die komplette Sequenzierung der interessierenden Region.

Mitochondriale Marker werden ausschließlich über die maternale Linie d.h. über die Mutter weiter gegeben. Während und nach der Befruchtung gehen die väterlichen Mitochondrien verloren.